Dem Frieden eine Zeitung
Von Aktion und Kommunikation
In einem Wald profitorientierter Eigentümer, wo ein Blatt dem anderen gleicht, sticht die junge Welt heraus. Sie ist eine Zeitung, wie es sie nur einmal in der bundesrepublikanischen Presselandschaft gibt. Seit 1947 mit klarem Klassenstandpunkt und antimilitaristischer Haltung, wird sie ab Einstellung des werktäglich gedruckten ND (früher Neues Deutschland) zu Anfang April die letzte linke Tageszeitung auf Papier sein. Genossenschaftlich getragen, ist die junge Welt auf Unterstützer, auf Unterstützung angewiesen – nicht nur der Mitglieder der Genossenschaft.
Nicht nur in ihrer inhaltlichen Linie ist sie ein einzigartiges Presseprodukt. Auch die Nähe zu Leserinnen und Lesern und deren Aktivitäten für ihre, für unsere Zeitung sind einzigartig. Veranstaltungen von Leserinitiativen in vielen Städten sowie Verteilaktionen von Unterstützern sind in ihrer Relevanz für die Zeitung nicht zu unterschätzen.
Gerade Verteilaktionen machen die junge Welt bekannter und erhöhen ihre Reichweite – das in der Regel langfristig. Diese Art der Werbung macht einen Teil des Erfolgs der jW aus.
Leserinnen und Leser, die ein besonderes Interesse daran haben, die Zeitung und ihre Positionen unter der Bevölkerung zu verbreiten, können Verteilexemplare direkt in der Kommunikationsabteilung bestellen. Anlässe dazu gibt es viele, zwei sind dabei besonders hervorzuheben: Als Tageszeitung mit konsequent antimilitaristischer Linie ist es von herausragender Bedeutung, auf den Ostermärschen im Frühling präsent zu sein. Denn Kriegsgegner brauchen nicht nur die Straße, sie brauchen auch ein Blatt, das ihre Forderungen teilt und diese für eine breite Öffentlichkeit zugänglich macht.
Der zweite traditionelle Anlass ist der 1. Mai, Kampftag der Arbeiterklasse. Trotz Sozialabbau, Militarisierung und Spaltung der Lohnabhängigen bekommt der 1. Mai immer mehr einen Volksfestcharakter. Statt die Themen der Arbeiterklasse aufzugreifen und ihre Position zu verbessern, endet er für viele eher in Feierlichkeiten bei Bratwurst und Bier mit höchstens oberflächlich politischem Charakter. Parallel dazu gibt es aber noch immer viele, die die herrschenden Zustände kritisieren, anprangern, ablehnen. Diesen möchte die junge Welt am 1. Mai und darüber hinaus eine publizistische Stimme geben. Jede soziale Bewegung braucht eine Plattform. Gemeinsam erreichen wir mehr Menschen für Frieden, gegen Sozialabbau und die Spaltung der Lohnabhängigen.
Liebe Leserinnen und Leser, ob langjährig oder neu: Bestellt zum Ostermarsch, zum 1. Mai oder zu einem anderen, selbstgewählten Anlass die junge Welt und verteilt sie, werbt für sie. Wir liefern gern Pakete (ab 50 Exemplaren, geringere Mengen nur nach Rücksprache) an den Zeitungskiosk des Vertrauens, alternativ ist eine Zustellung an die Privatadresse möglich. Tagesausgaben sowie Themenbeilagen und Aktionsmaterial sind jederzeit bei den Kolleginnen und Kollegen der Kommunikationsabteilung unter aktionsbuero@jungewelt.de oder 030/53 63 55-10 bestellbar.
Gemeinsam gegen ihre Kriege!
links & bündig gegen rechte Bünde
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