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Spanien rückt von Deal mit Israel ab
Madrid. Entgegen vorherigen Zusagen wird Spanien doch keine Munition aus Israel kaufen, wie das Innenministerium in Madrid am Freitag mitteilte. Der Deal mit einem Volumen von mehr als 6,6 Millionen Euro hätte beinahe zu einer Regierungskrise geführt. Innerhalb des linken Bündnisses Sumar wurden Stimmen laut, die die mit einem Kauf einhergehende finanzielle Unterstützung der israelischen Regierung scharf kritisierten. Die zu Sumar gehörende Izquierda Unida (IU) drohte damit, die Regierungskoalition mit dem PSOE zu verlassen. Vizepräsidentin Yolanda Díaz (Sumar) forderte vom sozialdemokratischen Premier Pedro Sánchez eine Kurskorrektur – mit Erfolg. Sánchez beorderte seinen Parteikollegen und Innenminister Fernando Marlaska zurück und stoppte den Deal. Erst am Donnerstag hatte der Premier ein milliardenschweres Aufrüstungspaket genehmigt – auch hier kündigte IU Widerstand an.
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