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Öffentlicher Dienst: VKA bietet 5,5 Prozent

Potsdam. In den Verhandlungen für rund 2,5 Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst hat die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) nach Angaben aus Verhandlungskreisen am Montag nachmittag eine Entgelterhöhung von 5,5 Prozent angeboten. Dies erfuhr dpa am Rande der Gespräche in Potsdam. Die ursprüngliche Forderung der Gewerkschaften lautete auf acht Prozent. Darüber hinaus habe die VKA ein höheres 13. Monatsgehalt sowie höhere Zulagen für Schichtdienste in Aussicht gestellt. Außerdem werde unter anderem ein Wahlmodell für Beschäftigte diskutiert, mit dem sie Teile der Jahressonderzahlung in freie Tage umwandeln könnten. Die Rede war von einem »Zeit-statt-Geld-Modell«. Nun werde weiter intensiv verhandelt, hieß es. Es sei aber offen, ob ein Tarifabschluss erreicht werden könne oder die Schlichtung eingeleitet werden müsse. (dpa/jW)

junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.03.2025, Seite 1, Inland

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