Zum Inhalt der Seite

Gera: Frau in Straßenbahn angezündet

Gera. In Gera hat am Sonntag ein Mann eine Frau in einer Straßenbahn mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und angezündet. Die 46jährige wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen in eine Klinik geflogen, wie eine Polizeisprecherin mitteilte. Die Hintergründe der Tat sind noch nicht aufgeklärt, verdächtigt wird aber der Ehemann der Frau. Der mutmaßliche Täter ist noch nicht gefasst.

Die Polizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts, wie die Sprecherin sagte. Weitere Menschen wurden bei der Tat nicht verletzt. Der Tatverdächtige sei »noch nicht eindeutig namentlich identifiziert«. Auch mit welcher Flüssigkeit der Mann die Frau übergoss, ist nach Polizeiangaben noch Gegenstand von Ermittlungen. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 17.03.2025, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!