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Defizit der Krankenkassen größer als erwartet

Berlin. Angesichts des Milliardendefizits in der gesetzlichen Krankenversicherung haben die Kassen ein Ausgabenmoratorium gefordert. So solle gewährleistet werden, dass »die Ausgaben nicht weiterhin schneller steigen als die Einnahmen«, sagte die Chefin des GKV-Spitzenverbandes, Doris Pfeiffer, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Das Moratorium müsse gelten, bis durch Strukturreformen Einnahmen und Ausgaben wieder ins Gleichgewicht gebracht seien. Nach ihren Angaben betrug das Defizit der Krankenkassen im vergangenen Jahr nach den neuesten Berechnungen 6,2 Milliarden Euro. Es lag damit 700 Millionen Euro höher als zuletzt erwartet. Die gesetzlichen Krankenkassen hatten zum Jahresanfang ihre Beitragssätze so kräftig angehoben wie seit mindestens 50 Jahren nicht mehr. Wenn die Politik nicht handele, drehe sich die Beitragsspirale weiter, warnte Pfeiffer. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.03.2025, Seite 1, Inland

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