-
28.02.2025
- → Inland
Silvester: Bewährung für Böllerwurf
Berlin. Das Amtsgericht Berlin Tiergarten hat einen 32jährigen wegen seiner Beteiligung an Böllerwürfen auf Polizisten in der Silvesternacht 2024 zu anderthalb Jahren Bewährung verurteilt. Zudem soll er 480 Stunden gemeinnütziger Arbeit ableisten, wie eine Gerichtssprecherin am Mittwoch abend mitteilte. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sich der Mann in der Silvesternacht am Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg an Ausschreitungen gegen die Polizei beteiligt hatte. Er war Teil einer größeren Menschengruppe, aus der heraus Polizisten mit Feuerwerk beschossen wurden. Der 32jährige warf zwei Böller auf ein Polizeifahrzeug. Durch die Explosion setzte sich das Fahrzeug in Bewegung. (AFP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
