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Umweltverein will höhere Parkgebühren

Berlin. Der Verein Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert die Gebühren für das Anwohnerparken in der Bundesrepublik als zu billig. »Der Platz in unseren Städten wird immer knapper, weil es immer mehr und immer größere Autos in Deutschland gibt. Trotzdem verschleudern viele Städte öffentlichen Raum zu Billigpreisen«, erklärte DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch am Sonnabend. Er forderte eine Gebühr von mindestens 360 Euro pro Jahr.

Laut einer Abfrage der DUH unter 107 Städten erheben mehr als 60 Prozent (66 Städte) pro Jahr 31 Euro oder weniger für einen Anwohnerparkausweis. Schlusslicht mit 10,20 Euro pro Jahr ist demnach Berlin. Spitzenreiter ist der NGO zufolge die Stadt Bonn, wo ein Anwohnerparkausweis 360 Euro pro Jahr kostet. Münster habe den Preis auf 260 Euro angehoben. Seit der letzten derartigen Umfrage der DUH im Jahr 2022 erhöhten demnach 41 Städte die Gebühr. (AFP/jW)

junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.02.2025, Seite 5, Inland

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