Zum Inhalt der Seite

Berufsausbildung könnte früher beginnen

Gütersloh. Mit individueller Unterstützung und einem größeren Angebot könnten viele Jugendliche einer Studie zufolge früher eine Ausbildung beginnen, statt erst Praktika und Kurse zu belegen. Das ergab eine bundesweite Befragung unter Fachkräften, wie die beauftragende Bertelsmann-Stiftung am Mittwoch mitteilte. Jährlich nehmen demnach fast 250.000 Jugendliche eine staatlich geförderte Maßnahme wahr, weil sie keinen Ausbildungsplatz finden. Ein großer Teil von ihnen wäre mit den passenden Angeboten laut Studie in der Lage, direkt eine Ausbildung aufzunehmen.

Fast 70.000 Ausbildungsplätze blieben in Deutschland 2024 unbesetzt, hieß es. Und zugleich nahm fast eine Viertelmillion Jugendlicher eine Maßnahme wie etwa ein Betriebspraktikum auf, weil sie nach der Schule keine Lehrstelle fanden oder bekommen haben. Knapp zwei Drittel der jungen Menschen hätten aber die Voraussetzungen, um sofort eine Ausbildung aufzunehmen – ein Teil davon mit Begleitung, meinten die befragten Fachkräfte. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 16.01.2025, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!