-
20.09.2024
- → Inland
Uniper: Privatisierung über Aktienverkäufe
Berlin/Düsseldorf. Der verstaatlichte Energiekonzern Uniper soll vor allem über Aktienverkäufe auf dem Kapitalmarkt wieder privatisiert werden. Das teilte am Donnerstag das Finanzministerium in Berlin mit. Eine Veräußerung über den Kapitalmarkt sei die zentrale Handlungsoption des Bundes zur Reprivatisierung von Uniper, hieß es. Darüber hinaus würden auch außerbörsliche Veräußerungsoptionen geprüft.
Uniper war 2022 in Schieflage geraten, nachdem Russland wegen Reparaturen an der Nord-Stream-1-Pipeline die Gaslieferungen erst verringerte und dann aufgrund von Sanktionen ganz einstellte. Die Ersatzbeschaffungen kosteten Milliarden. Der deutsche Staat zahlte Uniper Beihilfen von rund 13,5 Milliarden Euro und wurde mit über 99 Prozent Mehrheitseigentümer. Der Staat wurde aber von der EU verpflichtet, seine Beteiligung bis spätestens 2028 auf höchstens 25 Prozent plus eine Aktie zu reduzieren. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
