-
20.09.2024
- → Inland
Umwelthilfe kritisiert LNG-Umschlag auf Rügen
Mukran. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat Anzeige gegen den Betreiber des Terminals für Flüssigerdgas (LNG) auf der Insel Rügen gestellt. Sie bezichtigt das Unternehmen illegaler Geschäfte, welche die Deutsche Regas zurückweist. Anfang der Woche wurde am Terminal ein Tanker mit LNG beladen, um den Energieträger laut Deutscher Regas an Schweden oder Finnland weiterzuverteilen. Der Bau und Betrieb des Terminals wurde ursprünglich mit der Versorgungssicherheit der BRD begründet, lediglich Anlieferung und Zwischenspeicherung genehmigt. Die DUH kritisierte, Rügen werde »zu einem Umschlagplatz für Frackinggas aus den USA«. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
