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Ramelow strebt kein Amt mehr an

Erfurt. Thüringens langjähriger Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) strebt unabhängig vom Resultat der Regierungsbildung kein politisches Amt mehr an. »Ich muss nichts mehr retten. Ich muss an nichts kleben. Ich habe 25 Jahre harte Arbeit hinter mir«, sagte Ramelow der Nachrichtenagentur dpa. Seine Aufgabe sehe er künftig als direkt gewählter Abgeordneter. Ramelows Amtszeit endet, wenn ein neuer Ministerpräsident gewählt ist. Er wolle jetzt »konstruktive Opposition« leben, sagte Ramelow. Hinsichtlich des Wahlergebnisses seiner eigenen Partei sprach er von einer »katastrophalen Klatsche«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.09.2024, Seite 2, Inland

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