Zum Inhalt der Seite
Graffiti

Robo-Dog

Ein Roboterhund soll testweise beim Schutz von Münchner S-Bahnen vor Sprayern und Vandalismus helfen. Wie der Konzern am Donnerstag mitteilte, sollen Exemplare des Modells »Spot« der US-Firma Boston Dynamics auf Abstellanlagen Patrouille laufen und unterstützt von einer künstlichen Intelligenz Unregelmäßigkeiten wie etwa unbefugte Personen auf dem Gelände erkennen. Nach Angaben der Bahn kostet die Entfernung von Graffiti die S-Bahn in der bayerischen Landeshauptstadt jährlich einen hohen sechsstelligen Betrag. Pro Woche kommen demnach im Schnitt zwölf Fahrzeuge zur Graffitientfernung in die Werkstatt. Der Roboterhund wird den Angaben zufolge vorerst einen Monat lang getestet. Erkenne das Gerät ein verdächtiges Muster, starte es eine Videoübertragung, die an anderer Stelle von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes geprüft werde. »Spot« laufe auf seinen vier Beinen auch über unwegsames Gelände und vermeide mit Hilfe von Sensoren und Kameras Zusammenstöße. Nach einem Sturz könne das Gerät selbständig wieder aufstehen. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 16.03.2024, Seite 10, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!