Zum Inhalt der Seite
Erinnern

Tote Kurkinder

In Erinnerung an Tausende gequälte und getötete Kurkinder ist im niedersächsischen Bad Salzdetfurth eine Gedenkstele eingeweiht worden. Das Mahnmal soll insbesondere an Stefan, Kirsten und André erinnern, die 1969 in der Kinderheilanstalt in der Kleinstadt im Landkreis Hildesheim ums Leben kamen. Der dreijährige André wurde damals in dem Heim Waldhaus von drei älteren Jungen totgeprügelt, der siebenjährige Stefan erstickte an Erbrochenem und Kirsten starb infolge einer Infektion. Bei allen Todesfällen könne man zumindest ansatzweise Fahrlässigkeit unterstellen, heißt es in einer Studie, die die Diakonie dazu in Auftrag gab. Das Kurheim wurde von einer Vorgängerorganisation der Diakonie betrieben. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 18.03.2024, Seite 10, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!