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Krieg: Gewerkschafter appellieren an Vorstände

Berlin. Es gibt eine neue Anti-Kriegs-Petition aus der Gewerkschaftsbasis. Unter dem Titel »Gewerkschaften gegen Aufrüstung und Krieg! Friedensfähigkeit statt Kriegstüchtigkeit!« weisen die Gewerkschafter auf das wachsende Risiko eines großen Krieges zwischen Atommächten hin. Ressourcen würden »für Krieg und Militär verpulvert«, statt damit die großen Probleme, wie Armut, Unterentwicklung, Mängel in Bildung und Pflege oder marode Infrastruktur zu bekämpfen. Der Aufruf, der am Montag online veröffentlicht und inzwischen von mehr als 2.000 Gewerkschaftern unterzeichnet wurde, weist auf die Beteiligung der Bundesregierung »an dieser verheerenden Politik« hin. Die Gewerkschafter appellieren an ihre Organisationen und Gewerkschaftsvorstände, sich an ihre eigenen Beschlüsse zu halten und »unüberhörbar für Friedensfähigkeit statt ›Kriegstüchtigkeit‹« einzusetzen. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.03.2024, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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