Zum Inhalt der Seite

Lohnlücke zwischen Geschlechtern

Wiesbaden. Die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern hat sich am deutschen Arbeitsmarkt im vergangenen Jahr nicht verringert. Frauen erhalten durchschnittlich brutto 20,84 Euro pro Stunde und damit 18 Prozent weniger als Männer, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Der Abstand hatte 2022 ebenfalls 18 Prozent betragen. Frauen arbeiten häufiger in Teilzeit sowie in Branchen, in denen schlechter bezahlt wird. Bei vergleichbarer Tätigkeit, Qualifikation und Erwerbsbiographie erhalten Frauen aber immer noch sechs Prozent weniger Entgelt als Männer. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 06.03.2024, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!