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Presserat spricht mehr Rügen aus als je zuvor

Berlin. Der Deutsche Presserat hat im Jahr 2023 so viele Rügen ausgesprochen wie noch nie zuvor. Dabei ging es zumeist um mangelnde journalistische Sorgfalt, wie die freiwillige Selbstkontrolle der Print- und Onlinemedien am Mittwoch mitteilte. 73mal verhängte man die schärfste Sanktion für besonders schwere Verstöße gegen den Pressekodex. Im Jahr zuvor hatte der Presserat nur 47 Rügen ausgesprochen. Besonders häufig rügte der Presserat, dass Redaktionen die journalistische Sorgfaltspflicht nach Ziffer 2 des Pressekodex verletzt hatten. Dazu gehörten irreführende Überschriften oder mangelnde Recherche. 22mal erteilte er für solche Verstöße eine Rüge. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.03.2024, Seite 14, Medien

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