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Mindestalter 13 für soziale Medien?
Berlin. Abgesehen von »nachweislich kindgerechten und risikoarmen Angeboten« will Karin Prien (CDU) die Nutzung sozialer Medien erst ab einem Alter von 13 Jahren gestatten. Zwischen 13 und 18 sollen dann »abgestufte Schutzvorkehrungen« gelten, bestenfalls im Rahmen einer »europäischen Lösung«, sagte die Bundesfamilienministerin am Mittwoch anlässlich der Veröffentlichung von 56 Handlungsempfehlungen der von ihr eingesetzten Expertenkommission für Jugendschutz im Netz. »Nicht das Kind muss sich an die digitale Welt anpassen, sondern die digitale Welt an das Kind«, warb Kommissionsmitglied Olaf Köller dafür, junge Menschen »vor dem zu bewahren, dem sie noch nicht gewachsen sind«, und ihnen zeitgleich digitale Souveränität sowie Teilhabe einzuräumen. Nur hat sich die Altersgrenze von 16 Jahren in Australien – die erste ihrer Art – laut einer ersten, am Donnerstag publizierten Studie kaum auf das Nutzungsverhalten der Jugend ausgewirkt. Letztere umgehe die Beschränkungen, indem sie Fake Accounts erstelle oder Konten nutze, die auf ältere Personen registriert sind. Verbote allein scheinen nicht auszureichen. (AFP/dpa/jW)
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