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EUGH bestätigt Milliardenstrafe gegen Google

Luxemburg. Im Streit über wettbewerbswidrige Praktiken rund um das Smartphone-Betriebssystem Android muss Google einen Rückschlag hinnehmen. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) wies am Donnerstag einen Einspruch des US-Internetkonzerns ‌gegen eine 4,1 Milliarden Euro schwere Strafe der ‌Europäischen Union zurück. Die Vorinstanz habe bei ihrer Urteilsfindung keine Rechtsfehler begangen.

Der EU-Kommission zufolge hat ‌Google Handyherstellern und Mobilfunknetzbetreibern unzulässige Vorschriften für die Verwendung von Android ​gemacht und verlangt, ­Google-Apps vorzuinstallieren. Sie verhängte daraufhin 2018 eine Rekordstrafe von 4,3 Milliarden Euro. Das ‌Gericht der Europäischen Union gab den Wettbewerbshütern 2022 ‌in weiten Teilen recht, ‌reduzierte die Summe jedoch auf 4,1 Milliarden Euro.

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Die Alphabet-Tochter Google sieht sich in Europa zahlreichen Kartellverfahren ‌gegenüber. Am Dienstag verurteilte ein schwedisches Gericht den Suchmaschinenbetreiber zu Schadenersatz in Höhe von 1,3 Milliarden Euro wegen der Benachteiligung von Preisvergleichsportalen. Wegen ähnlicher Verstöße hatte die EU 2017 eine ‌Strafe von 2,4 Milliarden Euro verhängt. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.07.2026, Seite 14, Medien

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