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OPCW: IS verantwortlich für Giftgasangriff in Syrien

Den Haag. Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) hat die dschihadistische Organisation »Islamischer Staat« als Verursacher des Senfgasangriffs 2015 im syrischen Marea identifiziert. In der am Donnerstag veröffentlichten Untersuchung kommt die OPCW zu dem Schluss, »dass es hinreichende Gründe für die Annahme gibt, dass Einheiten des Islamischen Staates in Irak und der Levante (ISIL) den Chemiewaffenangriff vom 1. September 2015 in Marea, Syrien, verübt haben«. Mit Verweis auf Giftgasangriffe der Regierung von Baschar Al-Assad hatte die NATO ihr militärisches Vorgehen gegen Syrien gerechtfertigt.(jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.02.2024, Seite 2, Ausland

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