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Humanitäres Visum für 2.000 russische Bürger

Berlin. Seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine vor zwei Jahren haben rund 2.000 russische Staatsangehörige und ihre Familienangehörigen mit Verweis auf eine individuelle Gefährdung ein Visum für Deutschland erhalten. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Frage der Abgeordneten Clara Bünger (Die Linke) hervorgeht, wurde eine solche Aufenthaltserlaubnis aus völkerrechtlichen oder dringenden humanitären Gründen seit Anfang 2022 für 2.035 Personen erteilt. Demnach stellten zuletzt monatlich durchschnittlich knapp 190 männliche Russen zwischen 18 und 45 Jahren einen Asylantrag. Anerkannt wird davon nur ein kleiner Teil. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.02.2024, Seite 4, Inland

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