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Türkische Goldmine wird nach Unfall geschlossen

Ankara. Nach dem schweren Grubenunglück mit neun verschütteten Bergarbeitern in einer Goldmine am vergangenen Dienstag hat die türkische Regierung das Bergwerk geschlossen. Die »Umweltgenehmigung« wurde am Sonnabend vom türkischen Umweltministerium zurückgezogen. Das Unternehmen Anagold darf das Bergwerk nun nicht weiter betreiben. Zudem seien sechs Manager der Mine am Freitag abend festgenommen worden, teilte Energieminister Alparslan Bayraktar mit. Anagold wird zu 80 Prozent vom Konzern SSR Mining gehalten, 20 Prozent der Anteile besitzt das türkische Bergbaukonsortium Lidya. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.02.2024, Seite 9, Kapital & Arbeit

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