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Habeck: Steuergeschenke für Konzerne nötig

Berlin. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck spricht sich für eine Unternehmenssteuerreform aus. »Auch ich sehe, dass wir in der Summe eine Unternehmensbesteuerung haben, die international nicht mehr wettbewerbsfähig und investitionsfreundlich genug ist«, sagte Habeck der Welt am Sonntag. »Genau deshalb sollten wir überlegen, wie wir zum Beispiel Steuererleichterungen, Steueranreize für Investitionen in der Perspektive finanzieren, um die Kräfte wirklich zu entfesseln.« Mit seiner Bereitschaft zu einer Steuerreform kommt Habeck den Forderungen vieler Kapitalverbände entgegen. »Unsere klare Priorität ist ein besseres Investitions- und Wachstumsklima durch Unternehmenssteuern, die wieder auf ein europäisch und international übliches Niveau gesenkt werden, von dem wir derzeit weit entfernt sind«, sagte etwa auch BDI-Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner der Welt am Sonntag. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.02.2024, Seite 1, Inland

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