Zum Inhalt der Seite
Bildende Kunst

Nerv der Gegenwart

Der 25jährige Künstler Leon Löwentraut wird in diesem Jahr mit dem Ernst-Barlach-Preis für Bildende Kunst ausgezeichnet. Das entschied die Jury der Ernst-Barlach-Gesellschaft Hamburg einstimmig, hieß es in einer Mitteilung vom Freitag. Am 1. Dezember soll der Preis dem Künstler im Barlach-Kunstmuseum Wedel feierlich überreicht werden. Das Museum will daraufhin bis zum 28. Januar 2024 mehr als 70 Werke von Löwentraut ausstellen.

Der Preis, der seit 1995 vergeben wird, ehrt Künstlerinnen und Künstler für besonders innovative Positionen. »Leon Löwentraut zeigt den modernen Menschen in seiner ganzen Isolation und Zersplitterung. Und diesen Menschen macht er zugleich auch zu einem großen Geheimnis«, begründete der Vorsitzende der Ernst-Barlach-Gesellschaft, Jürgen Doppelstein, die Entscheidung. Er treffe damit den Nerv der Gegenwart und begeistere so junge Menschen für Kunst.

Anzeige

Der Düsseldorfer Künstler Leon Löwentraut ist für seine farbenfrohe, abstrakte Malerei bekannt. Eins seiner Werke hängt beispielsweise in der Wandelhalle im Landtag Nordrhein-Westfalens aus. Neben analoger Kunst beschäftigt er sich auch mit digitalen Techniken, so lehrt er beispielsweise an der Hochschule Kaiserslautern im Studiengang Virtual Design. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 11.11.2023, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!