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Jüdinnen und Juden gegen Repression

Berlin. Mit einem offenen Brief haben sich 110 jüdische Schriftstellerinnen und Schriftsteller, Forschende sowie Künstlerinnen und Künstler gegen die Einschränkung der Meinungs- sowie Versammlungsfreiheit durch die jüngste Repression gegenüber palästinasolidarischen Demonstrationen ausgesprochen. Die Polizei habe »keine glaubwürdige Verteidigung für diese Entscheidungen geliefert«, heißt es in dem Brief, den die Tageszeitung am Sonntag online vollständig veröffentlichte. Praktisch alle Verbote von Versammlungen, einschließlich von jüdischen Gruppen organisierten, seien zum Teil mit unmittelbarer Gefahr von »volksverhetzenden, antisemitischen Ausrufen« begründet worden. Diese Behauptungen dienen den Unterzeichnenden zufolge dazu, »legitime und gewaltfreie politische Äußerungen, die auch Kritik an Israel beinhalten dürfen, zu unterdrücken«. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.10.2023, Seite 15, Antifaschismus

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