Kalter Tod
Etwa 2.000 tote Pinguine sind in den vergangenen Wochen an Küstengebieten im südamerikanischen Uruguay angespült worden. Das teilte das uruguayische Umweltministerium am Mittwoch (Ortszeit) mit. Die überwiegend jungen Tiere seien abgemagert gewesen, hätten leere Mägen gehabt und seien von Parasiten befallen gewesen. Die Todesursache sei noch unklar. Die Tierschutzorganisation »SOS Rescate de Fauna Marina« hatte am Sonntag in sozialen Medien geschrieben, es seien geschätzt mehr als 5.000 verendete Magellan-Pinguine angeschwemmt worden, die wegen Fischmangels im Meer nicht genug Nahrung gehabt hätten. Wegen fehlender Fettreserven seien sie unterkühlt gewesen. Ursache seien wahrscheinlich die Überfischung im Südatlantik und die Erderwärmung. (dpa/jW)
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