Zum Inhalt der Seite
Tiere

Kalter Tod

Etwa 2.000 tote Pinguine sind in den vergangenen Wochen an Küstengebieten im südamerikanischen Uruguay angespült worden. Das teilte das uruguayische Umweltministerium am Mittwoch (Ortszeit) mit. Die überwiegend jungen Tiere seien abgemagert gewesen, hätten leere Mägen gehabt und seien von Parasiten befallen gewesen. Die Todesursache sei noch unklar. Die Tierschutzorganisation »SOS Rescate de Fauna Marina« hatte am Sonntag in sozialen Medien geschrieben, es seien geschätzt mehr als 5.000 verendete Magellan-Pinguine angeschwemmt worden, die wegen Fischmangels im Meer nicht genug Nahrung gehabt hätten. Wegen fehlender Fettreserven seien sie unterkühlt gewesen. Ursache seien wahrscheinlich die Überfischung im Südatlantik und die Erderwärmung. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 28.07.2023, Seite 10, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!