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Fischbestand in Oder stark zurückgegangen

Berlin. Der Bestand der Fische in der Oder hat als Folge der Umweltkatastrophe vom vergangenen Sommer um bis zu zwei Drittel abgenommen. Das zeigten wissenschaftliche Untersuchungen zum Zustand des deutsch-polnischen Grenzflusses in diesem Frühjahr. Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) bezeichnete die Situation als »bedrückend«. Sie sagte am Montag im Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in Berlin, die Zeit dränge, um den hohen Salzgehalt in der Oder zu verringern, der wahrscheinlich aus dem polnischen Bergbau stamme. Bislang sei in Polen aber »kein Paradigmenwechsel zu erkennen«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.06.2023, Seite 5, Inland

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