-
27.06.2023
- → Inland
Fischbestand in Oder stark zurückgegangen
Berlin. Der Bestand der Fische in der Oder hat als Folge der Umweltkatastrophe vom vergangenen Sommer um bis zu zwei Drittel abgenommen. Das zeigten wissenschaftliche Untersuchungen zum Zustand des deutsch-polnischen Grenzflusses in diesem Frühjahr. Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) bezeichnete die Situation als »bedrückend«. Sie sagte am Montag im Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in Berlin, die Zeit dränge, um den hohen Salzgehalt in der Oder zu verringern, der wahrscheinlich aus dem polnischen Bergbau stamme. Bislang sei in Polen aber »kein Paradigmenwechsel zu erkennen«. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
