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Sozialversicherung mit Schuldenzuwachs

Berlin. In den gesetzlichen Sozialversicherungen haben die Beitragsschulden in der Coronapandemie deutlich zugenommen und sind erstmals über die Marke von 20 Milliarden Euro gestiegen. Die Beitragsrückstände bei der Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung betrugen Stand Ende Januar zusammen 20,1 Milliarden Euro berichteten die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) am Montag aus Statistiken des Bundesamtes für Soziale Sicherung (BAS). Besonders stark war der Schuldenzuwachs demnach in der Krankenversicherung. Insbesondere Selbständige hätten während der Pandemiezeit ihre Kassenbeiträge nicht zahlen können. Laut RND stiegen die Schulden hier von neun auf 11,4 Milliarden Euro. Der Schuldenstand der Sozialversicherungen insgesamt hatte Ende 2019 noch knapp 17,3 Milliarden Euro betragen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.04.2023, Seite 5, Inland

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