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Ratzinger zeitweise Beschuldigter

München. Die Staatsanwaltschaft München I hat den inzwischen verstorbenen Papst Benedikt XVI. zeitweise als Beschuldigten in ihrem Ermittlungsverfahren nach dem im Januar 2022 vorgestellten Gutachten zu sexualisierter Gewalt in dem katholischen Erzbistum München und Freising geführt. Die Ermittlungen gegen ihn wegen des Verdachts der Beihilfe zu sexualisierten Gewalttaten wurden aber eingestellt, wie die Behörde am Dienstag mitteilte. Neben dem emeritierten Papst, der als Kardinal Joseph Ratzinger von 1977 bis 1982 Erzbischof von München und Freising war, waren das noch sein Nachfolger Kardinal Friedrich Wetter sowie der ehemalige Generalvikar Gerhard Gruber. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.03.2023, Seite 4, Inland

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