Zum Inhalt der Seite
Literatur

Jorge Edwards gestorben

Der chilenische Schriftsteller Jorge Edwards ist tot. Der Autor und frühere Diplomat starb im Alter von 91 Jahren in Madrid. Edwards wurde 1994 mit dem Nationalen Literaturpreis Chiles ausgezeichnet und 1999 mit dem wichtigsten Literaturpreis der spanischsprachigen Welt, dem Cervantes-Preis. Auf deutsch sind von ihm unter anderem »Faustino«, »Persona non grata« und »Der Ursprung der Welt« erschienen. Als Diplomat vertrat Edwards sein Land unter anderem in Brüssel, Havanna, Lima und Paris. Aus Kuba wurde er ausgewiesen, weil er Kontakte zu Gegnern der Regierung von Fidel Castro pflegte. Seine Erlebnisse als Diplomat in Havanna verarbeitete er in seinem Werk »Persona non grata«. Nach dem Militärputsch 1973 in Chile ging er ins Exil nach Spanien, wo er seitdem mit Unterbrechungen lebte. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.03.2023, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!