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Razzien gegen Antifaschisten

Leipzig. Beamte sächsischer und thüringischer Landeskriminalämter haben am Mittwoch unter Beteiligung von Spezialeinsatzkommandos in Leipzig und Jena mehrere Wohnungen durchsucht. Hintergrund sind Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Dresden gegen Antifaschisten, wie die Leipziger Volkszeitung berichtete. Diesen wird vorgeworfen, an militanten Aktionen gegen den Neonaziaufmarsch zum »Tag der Ehre« am 10./11. Februar, zu dem europaweit mobilisiert worden war, in Budapest beteiligt gewesen zu sein. Dabei waren acht Personen zum Teil schwer verletzt worden.

Die Razzien in acht Wohnungen richteten sich nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft gegen vier Frauen und drei Männer und dienten der Beweismittelsicherstellung. Zwei von ungarischen Behörden gesuchte 21jährige Tatverdächtige wurden laut Bild festgenommen. Vier weitere Antifaschisten, darunter zwei Deutsche, waren bereits im Februar von der ungarischen Polizei festgenommen worden.

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Schon in der Nacht zu Mittwoch, dem internationalen Tag gegen Polizeigewalt, waren drei vor einer Leipziger Wache geparkte Polizeiwagen ausgebrannt. Die Polizei geht von einem politischen Hintergrund der Brandstiftung aus. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.03.2023, Seite 4, Inland

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