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EU-Quoten für eigene »grüne« Technologien

Brüssel. Nach unterschiedlichen Medienberichten plant die EU-Kommission Quoten bei der Selbstversorgung mit grünen Technologien, um die Abhängigkeit von Drittländern wie China zu reduzieren. So berichteten die Wirtschaftswoche und das Handelsblatt am Sonnabend mit Berufung auf Pläne der Kommission vom »Netto-Null-Industrie-Gesetz«. Demnach soll die EU 40 Prozent ihres jährlichen Bedarfs an emissionsfreien Technologien ab 2030 selbst produzieren, laut Wirtschaftswoche sogar »mindestens 40 Prozent«. Bei der Batterie- und Windtechnologie soll der Anteil demnach sogar mindestens 85 Prozent betragen. Laut Handelsblatt sei die EU bei bestimmten »Netto-Null-Technologien und ihren Komponenten in hohem Maße von konzentrierten Einfuhren abhängig«, etwa bei »Photovoltaiktechnologien und ihren Komponenten« aus China. Der gesamte EU-Bedarf werde demnach durch Importe aus der Volksrepublik gedeckt. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.03.2023, Seite 9, Kapital & Arbeit

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