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IW: Sanktionsoptionen gegen China

Köln. Eine Analyse des kapitalnahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), über die dpa am Sonntag berichtete, zeigt Sanktionsoptionen des »Westens« gegen China etwa im Falle einer »Invasion Taiwans« auf. Demnach ist die Wirtschaft Chinas stark auf Importe aus dem »Westen« angewiesen. Bei Luft- und Raumfahrttechnik, Autos und Arzneimitteln liege der »westliche Anteil an Einfuhren jeweils bei deutlich über 90 Prozent«. Außerdem importiere die Volksrepublik deutlich mehr Erz, Fleisch und Getreide, als es exportiere. »Im Konfliktfall könnte der Westen diese Abhängigkeiten nutzen, um die chinesische Wirtschaft durch Sanktionen unter Druck zu setzen«, hieß es. Der »Westen« sei bei »gegenseitigen Sanktionen zwar erheblich betroffen«, allerdings seien »beide Seiten – China und der Westen – (…) voneinander abhängig«, zitierte dpa. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.03.2023, Seite 9, Kapital & Arbeit

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