Zum Inhalt der Seite

Athen: US-Außenminister versucht zu vermitteln

Athen. US-Außenminister Antony Blinken hat Griechenland und die Türkei bei einem Besuch zur Mäßigung in ihren Beziehungen aufgerufen. »Es liegt in unserem Interesse und, wie ich glaube, auch im Interesse Griechenlands und der Türkei, Wege zu finden, um die seit langem bestehenden Differenzen beizulegen«, sagte er am Dienstag vor Reportern in Athen. Beide Länder seien Partner Washingtons; man kommuniziere und kooperiere mit ihnen in dem Bemühen, Spannungen zu vermeiden. Das sei aber schwierig in der Vorwahlzeit in beiden Ländern, sagte Blinken. In Griechenland wird im April das Parlament neu gewählt, im Mai sollen vorgezogene Wahlen in der Türkei stattfinden. Blinken traf auch mit Premierminister Kyriakos Mitsotakis sowie dem griechischen Außen- und dem Verteidigungsminister zusammen. Dabei ging es um die Vertiefung der militärischen Zusammenarbeit. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.02.2023, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!