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Fischfangmengen in Brüssel festgelegt

Brüssel. Die EU-Mitgliedstaaten haben sich auf Fangmengen für Kabeljau und andere Bestände im Nordostatlantik geeinigt. Für deutsche Nordseefischer stieg die erlaubte Fangmenge für Kabeljau um 60 Prozent auf knapp 2.000 Tonnen, für Schellfisch um 25 Prozent auf knapp 1.600 Tonnen und für Seelachs um 17 Prozent auf gut 5.000 Tonnen, teilte das Bundesagrarministerium am Dienstag mit. Mit rund 37.500 Tonnen darf im kommenden Jahr neun Prozent weniger Nordseehering als 2022 gefangen werden. Für den vom Aussterben bedrohten Europäischen Aal einigten sich die Minister auf eine sechsmonatige Unterbrechung des kommerziellns Fischens. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.12.2022, Seite 9, Kapital & Arbeit

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