Zum Inhalt der Seite

Fischfangmengen in Brüssel festgelegt

Brüssel. Die EU-Mitgliedstaaten haben sich auf Fangmengen für Kabeljau und andere Bestände im Nordostatlantik geeinigt. Für deutsche Nordseefischer stieg die erlaubte Fangmenge für Kabeljau um 60 Prozent auf knapp 2.000 Tonnen, für Schellfisch um 25 Prozent auf knapp 1.600 Tonnen und für Seelachs um 17 Prozent auf gut 5.000 Tonnen, teilte das Bundesagrarministerium am Dienstag mit. Mit rund 37.500 Tonnen darf im kommenden Jahr neun Prozent weniger Nordseehering als 2022 gefangen werden. Für den vom Aussterben bedrohten Europäischen Aal einigten sich die Minister auf eine sechsmonatige Unterbrechung des kommerziellns Fischens. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 14.12.2022, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!