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Baguette

Da lacht der Franzose

Die UN-Kulturorganisation UNESCO hat das Baguette als ein immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt. Das Können und die Kultur rund um das französische Brot werden nun in die repräsentative Liste aufgenommen, wie die UNESCO am Mittwoch mitteilte. Das Baguette sei landesweit das beliebteste Brot, hieß es in der Bewerbung um die Aufnahme in die Liste. Es bestehe aus nur vier Zutaten, doch jeder Bäcker mache daraus sein eigenes einzigartiges Produkt. Die UNESCO entscheidet in dieser Woche in Marokkos Hauptstadt Rabat, welche Bräuche, Ausdrucks­formen und Fertigkeiten in die Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen werden. Einziger Kandidat aus Deutschland ist der Moderne Tanz, der verschiedene Stile umfasst, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden sind. Eine Entscheidung darüber soll in den nächsten Tagen fallen. Die Anerkennung des Baguettes als immaterielles Kulturerbe dürfte auf den Verkauf und die Benennung von Baguettes in Deutschland keinen Einfluss haben. Solche Einschränkungen greifen eher bei geschützten Herkunftsbezeichnungen. So müssen etwa ein Champagner oder ein Camembert aus einer bestimmten Region stammen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.12.2022, Seite 11, Feuilleton

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