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Hessen: Razzien bei Neonazis

Wiesbaden. In Hessen haben Ermittler die Wohnungen elf mutmaßlicher Neonazis durchsucht. Die 19 bis 57 Jahre alten Männer werden unter anderem der Volksverhetzung verdächtigt, wie das Hessische Landeskriminalamt (LKA) am Mittwoch vergangener Woche in Wiesbaden mitteilte. Zudem sollen sie Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verwendet haben. »Von Personen aus dem rechtsextremistischen Spektrum kann eine hohe Gefahr ausgehen«, wusste LKA-Präsident Andreas Röhrig laut einer Mitteilung vom 26. Oktober. Bei den Einsätzen in der Zeit vom 18. bis 21. Oktober hatten die Beamten unter anderem Schreckschusswaffen, Mobiltelefone und Computer sichergestellt. Festgenommen wurde niemand. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.11.2022, Seite 15, Antifaschismus

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