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Papua-Neuguinea: 30 Tote nach Streit

Losouia. Bei gewaltsamen ­Auseinandersetzungen zwischen den Bewohnern dreier Dörfer auf einer kleinen, zu Papua-Neuguinea gehörenden Insel sind 30 Menschen getötet worden. Die Bewohner der entlegenen Insel Kiriwina seien nach jüngsten ­Zerstörungen von Gemüsegärten aneinandergeraten, und die Lage sei »außer Kontrolle geraten«, teilte die Polizei am Dienstag mit. Dabei seien 30 Menschen getötet und mehrere verletzt worden. Zusätzliche Kräfte würden nun vom Festland entsandt. In den vergangenen Jahren haben die ­Trobriand-Inseln, zu denen Kiriwina gehört, mit einer wachsenden Bevölkerung und einem sich ändernden Klima zu kämpfen, das die Ernten erschwert hat. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.10.2022, Seite 7, Ausland

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