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Aus: Ausgabe vom 29.09.2022, Seite 10 / Feuilleton
Corona

Auf der Spur

Ein Forscherteam aus Deutschland und Israel hat Hinweise darauf gefunden, was die Ursache für Herzmuskelentzündungen nach Coronaimpfungen mit mRNA-Impfstoffen sein könnte. Es wurden Blutproben von Patienten analysiert, von denen meist auch eine Herzmuskelbiopsie nach einer sogenannten Myokarditis vorlag. Insbesondere bei männlichen Jugendlichen und jungen Männern konnten dabei sogenannte Autoantikörper gegen einen zentralen körpereigenen Entzündungshemmer (Interleukin-1-Rezeptor-Antagonist) nachgewiesen werden. Dadurch werde die Wirkung entzündungsfördernder Botenstoffe begünstigt, wie Lorenz Thurner vom José-Carreras-Center des Universitätsklinikums des Saarlandes in Homburg berichtete. Die Studie wurde im New England Journal of Medicine als Kurzbericht publiziert. (dpa/jW)

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