Zum Inhalt der Seite
Hamburger Botschaft

Sie sind Pop

Mit einem Auftritt der britischen Sängerin Ellie Goulding ist am Mittwoch abend das Hamburger Reeperbahn-Festival eröffnet worden. Die 35jährige gab den musikalischen Startschuss für das viertägige Klub- und Branchenfestival rund um den Kiez und hielt zudem ein flammendes Plädoyer für den Klimaschutz. Am Abend blieb auch Zeit für den Blick in die Ukraine: »Im Angesicht des Krieges ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Demokratien der Welt in Frieden und Freiheit zusammenstehen. Dies ist die Botschaft aus Hamburg heute abend«, sagte Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD).

Auch Natalia Klitschko, Noch-Ehefrau von Kiews Bürgermeister Witali Klitschko, sprach über die Situation der Kulturbranche in ihrem Land: »Ich bin so stolz auf die ukrainischen Musiker, die gerade um die Welt reisen und unser Leben, unsere Geschichte und unsere Kultur weitertragen. Die Menschen achten nun auf uns, und sie sehen, dass wir nicht in der Vergangenheit hängen geblieben sind. Wir sind Metal, wir sind Pop, wir sind Techno und wir sind Hip-Hop.« Klitschko plädierte dafür, dass alle der Kunst und der Kultur anderer, unbekannter Länder offen und neugierig gegenüberstehen sollten – auch ohne Krieg und Krisen.

Anzeige

Am Abend standen auch die Hamburger Sängerin Zoe Wees und die ukrainische Rapperin Alyona Alyona sowie Darsteller des mehrfach ausgezeichneten Musicals »Hamilton« auf der Bühne. Zudem trat Jan Delay mit Überraschungsgast Udo Lindenberg auf. Beide stimmten zusammen das Hans-Albers-Schunkellied »Reeperbahn« an. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 23.09.2022, Seite 10, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!