Zum Inhalt der Seite

Palästinenser aus Abschiebehaft entlassen

Leipzig. Ein staatenloser palästinensischer Flüchtling in Leipzig, dessen Abschiebung nach Jordanien vergangene Woche durch seine Selbstverletzung und Proteste von Flüchtlingsaktivisten verhindert werden konnte, ist am Mittwoch aus der Abschiebehaft entlassen worden. Der 26jährige Mohammad H. meldete sich am Abend selbst mit einem auf Twitter verbreiteten Video von seiner Geburtstagsfeier im Leipzig. Die sächsische Härtefallkommission beschäftige sich nun mit dem Fall des seit sechs Jahren in der BRD lebenden Palästinensers, dessen Abschiebung bis zu einer Entscheidung erst einmal ausgesetzt sei, teilten dessen Unterstützter von Die Linke.SDS Leipzig mit. (jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 23.09.2022, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!