Zum Inhalt der Seite

Nächste Cum-Ex-Razzia in Frankfurt am Main

Frankfurt am Main. Im Zuge von Cum-Ex-Ermittlungen durchsuchen seit Dienstag mehr als 60 Beamte den Firmensitz der Beratungsgesellschaft KPMG in Frankfurt am Main sowie Privatwohnungen von fünf ehemals oder aktuell dort beschäftigen Rechtsanwälten und Steuerberatern, wie die Staatsanwaltschaft Köln am Mittwoch bestätigte. »Wir kooperieren vollumfänglich mit den Behörden«, sagte ein KPMG-Sprecher. Gesucht wird nach verfahrensrelevanter Korrespondenz in Form von E-Mails oder Briefen. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 22.09.2022, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!