Zum Inhalt der Seite
Flamenco

Manolo Sanlúcar gestorben

Spanien trauert um den Flamenco-Gitarristen und -Komponisten Manolo Sanlúcar. Der Musiker, einer der angesehensten seiner Zunft, starb am Sonnabend im Alter von 78 Jahren in einem Krankenhaus im andalusischen Jérez de la Frontera unweit seiner Geburtsstadt Sanlúcar de Barrameda im Süden Spaniens, wie die Gemeinde mitteilte. Sie rief eine dreitägige Trauer aus.

Neben vielen anderen Auszeichnungen erhielt Sanlúcar in Spanien im Jahr 2000 den Nationalen Musikpreis. Zusammen mit Paco de Lucía, Vicente Amigo und Tomatito gehörte er zu den bekanntesten Flamenco-Gitarristen. Er trat nicht nur in Spanien und Europa, sondern weltweit auf, darunter auch in den USA, Australien und Japan. Sanlúcar trug einen Künstlernamen, den er bereits mit jungen Jahren zu Beginn seiner Karriere zu Ehren seiner Heimatstadt gewählt hatte. Mit bürgerlichem Namen hieß er Manuel Muñoz Alcón. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 29.08.2022, Seite 11, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!