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Moskau: Inspektionen von Atomarsenalen ausgesetzt

Moskau. Russland stoppt vorerst die im Rahmen des »New Start«-Abkommens vorgesehenen Inspektionen russischer Militäranlagen durch US-Experten. Die US-Regierung sei über diesen Schritt »offiziell in Kenntnis gesetzt« worden, teilte das russische Außenministerium am Montag mit. Als Begründung für den Schritt wurde unter anderem angeführt, dass Russland durch die vom Westen verhängten Sanktionen seines »Rechts auf Inspektionen auf dem US-Territorium beraubt« worden sei. Der im Jahr 2010 geschlossene »New Start«-Vertrag ist die einzige noch bestehende atomare Abrüstungsvereinbarung zwischen den USA und Russland. Sie verpflichtet beide Länder dazu, ihre atomaren Sprengköpfe jeweils auf maximal 1.550 zu reduzieren. Im Rahmen des vorerst bis 2026 geltenden Vertrages sind auch gegenseitige Inspektionen von Stützpunkten vorgesehen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.08.2022, Seite 1, Ausland

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