Zum Inhalt der Seite

Fall Kellermayr: Justiz in Bayern ermittelt

München. Im Zusammenhang mit dem Tod der österreichischen Ärztin Lisa-Maria Kellermayr ermittelt die Justiz in Bayern offenbar gegen einen Mann aus Oberbayern. Das berichtete der Bayerische Rundfunk am Dienstag abend online. Der Verdächtige habe Kellermayr in E-Mails und auf Twitter unter anderem damit bedroht, sie zu beobachten und »solche Kreaturen vor die in Zukunft einzurichtenden Volkstribunale zu bringen«. Die Ermittlungen führt laut Bericht die Staatsanwaltschaft München II. Die Anzeige gehe auf die am Freitag tot in ihrer Praxis aufgefundene Ärztin zurück. Sie war zuvor ins Visier der von extrem Rechten dominierten Szene von Coronaimpfgegnern geraten. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 04.08.2022, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!