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Drohnenattacken

Kein Sprengstoff an Bord in Leipzig/Halle

Foto: Hendrik Schmidt/dpa
Doch nicht mit Sprengstoff beladen: Ukrainische Antonow auf dem Flughafen Leipzig/Halle (5.8.2026)

Berlin. Nach der Entdeckung einer Sprengstoffdrohne auf dem Leipziger Flughafen hat das Bundesinnenministerium intern Berichte dementiert, wonach eines der ukrainischen Antonow-Flugzeuge in der Nähe mit Munition beladen gewesen sei. In der Obleuterunde im Bundestag mit den Abgeordneten aus den Ausschüssen Inneres und Verteidigung wurde klargestellt, dass sich keine Munition in der Maschine befunden habe. Ein Bericht des Focus zu dem Dementi entspricht auch den Informationen von dpa. Auf eine offizielle Anfrage äußerte sich das Ministerium zunächst nicht.

Ein Mitarbeiter des Flughafens hatte die mit Sprengstoff bestückte Drohne in der Nacht zum Mittwoch auf der Start- und Landebahn »Südpiste« des Flughafens Leipzig/Halle bemerkt. Sie befand sich nach Angaben aus Sicherheitskreisen nahe einer ukrainischen Transportmaschine vom Typ Antonow AN-124 »Condor«. Spezialisten der Bundespolizei entschärften die Sprengvorrichtung. (dpa/jW)

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Erschienen am 07.08.2026, Inland

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