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Genua: Prozess um Brückeneinsturz

Genua. Knapp vier Jahre nach dem Einsturz der Morandi-Brücke in Genua hat am Donnerstag der Prozess gegen die mutmaßlichen Verantwortlichen begonnen. Wegen des Unglücks, das 43 Menschen das Leben kostete, müssen sich 59 Angeklagte vor Gericht in Genua verantworten, darunter hochrangige Vertreter des Autobahnbetreibers Autostrade per l'Italia (Aspi) und des Bauunternehmens Spea sowie Beamte des Infrastrukturministeriums. Den Angeklagten wird unter anderem fahrlässige Tötung, Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit und Rechnungsfälschung zur Last gelegt. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.07.2022, Seite 9, Kapital & Arbeit

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