-
29.06.2022
- → Ausland
Südsudan: 7,7 Millionen benötigen Hilfen
Juba. Die Hungersnot in Ostafrika weitet sich nun auch im Südsudan drastisch aus. Rund 7,7 Millionen Menschen, mehr als die Hälfte der Bevölkerung, benötigten dringend humanitäre Unterstützung, teilte die Hilfsorganisation CARE am Dienstag mit. Aufgrund fehlender finanzieller Mittel seien die Verbände jedoch gezwungen, ihre Leistungen zu kürzen. Für die Ernährungshilfe im Südsudan fehlen nach Angaben von CARE derzeit mehr als 500 Millionen Euro. Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) habe bereits die Lebensmittelhilfe gekürzt. Große Teile von Ost- und Westafrika befinden sich in einer gravierenden Nahrungsmittelkrise. Insgesamt sind nach UN-Angaben etwa 60 Millionen Menschen betroffen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!