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Mexiko: Präsident schlägt Wahlreform vor

Mexiko-Stadt. Der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador will das Wahlsystem reformieren, wie er am Donnerstag (Ortszeit) verkündete. Sein Plan sieht vor, die Zahl der Abgeordneten des Unterhauses von 500 auf 300 zu verringern und die Sitze nach dem Verhältniswahlrecht gewählter Abgeordneter zu streichen. Die Zahl der Senatoren soll von 128 auf 96 reduziert werden. Das Nationale Wahlinstitut (INE), das die Wahlen organisiert, soll durch ein neues Gremium ersetzt werden, dessen Mitglieder von den Wählern statt vom Parlament bestimmt werden. López Obrador ist überzeugt, dass das INE bei seinen früheren Kandidaturen Wahlbetrug für das Amt des Staatschefs toleriert habe. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.04.2022, Seite 8, Ausland

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