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EU-Kommission: Keine Rubel für Gas

Brüssel. Beamte der EU-Kommission haben die Regelungen zu den von Russland geforderten Rubel-Zahlungen für Gaslieferungen klargestellt. Unternehmen, die in Russland ein Bankkonto eröffneten, auf das sie Euro-Beträge für Lieferungen einzahlten, verletzten keine EU-Sanktionen, so die Beamten am Donnerstag. »Eine Verletzung der Sanktionen wäre es, wenn ein Unternehmen es akzeptiert, ein zweites Konto zu eröffnen (ein Rubel-Konto, jW), um den Forderungen nachzukommen.« Westliche Firmen mussten für Lieferungen zum 1. April ein Konto bei der Gasprombank eröffnen, die die Zahlungen in Rubel konvertiert. Weil sich Polen und Bulgarien darauf nicht einließen, wurden die Gaslieferungen in die beiden Länder am Mittwoch eingestellt. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.04.2022, Seite 2, Inland

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